Newsletter Februar 2021

Aktuelles aus der KI Welt

Ein Forschungsteam von der University of Vermont konnte einen großen Erfolg in der Forschung vermelden. Von einem Computer konnten aus Froschzellen lebende Roboter namens Xenobots entworfen werden, die weniger als einen Millimeter groß sind. Damit sprechen wir von künstlicher Intelligenz und lebenden Zellen als programmierbare Organismen.

Der erste lebende KI-Roboter namens XENOBOT

Quelle: https://cdorgs.github.io Author: Sam Kriegman

 

Wie funktioniert ein Xenobot?
Mit Hilfe eines Computers werden mehrere hundert Zellen in verschiedenen Formen zusammengestellt, immer mit dem Ziel, sich in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Die kleinen Roboter sind nicht nur in der Lage sich fortzubewegen, sie können sich auch gegenseitig reparieren und heilen. Sie können kleine Lasten aufnehmen und transportieren, wie beispielsweise Medikamente oder Microplastik aus dem Meer. 
Laut Josh Bongard sind es neuartige lebendige Maschinen und weder traditionelle Roboter, noch eine bekannte Tierart. Für die Entwicklung der Xenobots wurde ein vollkommen neuer Weg beschritten – die Kombination von Robotik und synthetischer Biologie. Im Gegensatz zu üblichen Technologien, bauen sich die kleinen Roboter auch vollständig biologisch ab. Zurück bleiben nur tote Hautzellen.

Die möglichen Einsatzgebiete der Xenobots sind vielfältig:
Medikamente können zielgenau an bestimmte Stellen im Körper transportiert werden, Plaque oder Ablagerungen in Arterien könnten abgebaut werden, oder auch radioaktive Abfälle. Ob die Idee zur Realität wird und vor allem wann, wird sich erst noch zeigen.

Was sind Ihre Daten wert?

Daten sind das neue Gold. Große Tech-Konzerne wie Amazon, Google, Facebook oder Microsoft sammeln gigantische Datenmengen und verdienen damit Milliarden.
Nach einer aktuell veröffentlichten Studie der Universität in Darmstadt, wären 50 Prozent der 3000 Befragten bereit, ihre Daten bzgl. Kreditkartenumsätze oder Einkaufsverhalten zu verkaufen, wenn der Preis dafür stimmt. Nur 36% wollten ihre Daten auf gar keinen Fall an Dritte weitergeben – auch nicht für Geld.
Interessant bei dieser Betrachtung war das paradoxe Verhalten. Während alle Befragten auf die Frage wie wichtig ihnen Datenschutz sei, mit „besonders hoch“ antworteten, waren sie gleichzeitig bereit, ihre Kontakt- und Bankdaten im Internet bereitwillig preiszugeben.
Auf die Frage nach der Bereitschaft, ihre Daten zur Verbesserung von medizinischen Behandlungen anonymisiert weiter zu geben, stieg der Wert noch einmal deutlich an. Nur 25% wollten ihre persönlichen Daten selbst für diesen Zweck keinesfalls zur Verfügung stellen. Rund ein Drittel würde sie nur gegen Bezahlung liefern.
Die Bereitschaft Daten –  speziell bei medizinischen Fragestellungen – zur Verfügung zu stellen, birgt für Wissenschaftler ein enormes Potential für KI-Anwendungen. In der Berliner Charité können deshalb bereits heute Schlaganfall-Patienten durch Machine-Learning-Lösungen individuell therapiert werden. Dabei wird auf eine große Anzahl bestehender Patientendaten zurückgegriffen und die optimale Behandlung deutlich schneller bestimmt. Schnelligkeit in Verbindung mit der richtigen Entscheidung, rettet bei Schlaganfällen Leben.

Was ist Robotik?

Die Robotik versucht Maschinen zu erschaffen, die menschliche oder tierische Handlungen in der Umwelt ausführen können. Um dies umzusetzen, kommt in der Robotik eine Kombination aus Mechanik, Elektrik und Computertechnik zum Einsatz.
Die physische Form des Roboters, also etwa seine Hülle, sein Rahmen oder sein Skelett, werden von dem gewünschten Einsatzgebiet und Funktionsumfang bestimmt. Deshalb sehen Roboter nicht zwangsläufig menschlich aus, sondern können auch die Form von Tieren oder Fahrzeugen annehmen.

Warum ist Microsoft ein AI LEADER?

Quelle: Comdirect

 

Microsoft gehört zu den größten Pandemiegewinnern: Ob Spielekonsolen, Cloud-Lösungen, Kommunikationsdienste oder das allseits bekannte Betriebssystem; Microsoft bietet eine Vielzahl an Produkten, die Hochkonjunktur erleben.

Der Konzernumsatz ist nach neuesten Zahlen im letzten Quartal um 17% auf 43,1 Milliarden gestiegen. Deutlich mehr, als erwartet wurde. Der Gewinn in den letzten 3 Monaten stieg um 33% auf 15,5 Milliarden an.

Cloud:
Insbesondere das Cloudgeschäft entwickelt sich zur Goldgrube. Der Trend zur Cloud setze sich zunehmend auch bei den ERP-Systemen durch, schrieben die Analysten um Michael Briest von der UBS in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Sie berufen sich dabei auf eine Umfrage unter 400 IT-Managern. Demnach waren die IT-Budgets vieler Konzerne in diesem Jahr trotz der Pandemie gestiegen und sollen 2021 noch aufgestockt werden. Mehr investiert werde dabei vor allem in das Cloud-Geschäft. Eine schnelle Einführung der Cloud werde selbst dort bevorzugt, wo IT-Budgets gesenkt würden.

Der Umsatz der Sparte „Intelligent Cloud“ schoss bei Microsoft alleine im zweiten Geschäfts-Quartal um 23% auf 14,6 Milliarden nach oben. Die Umsätze der Cloud-Plattform Azure explodierte um 50%. Azure liegt dabei im internationalen Vergleich auf Platz 2, nach Amazon, aber vor Google, IBM und Alibaba.

Gaming und Xbox:
Für viele Menschen ist Gaming in Zeiten der Pandemie ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens geworden. Kein Wunder, dass die Erlöse der neuen Xbox um 86% stiegen und inzwischen über 18 Millionen Menschen die Abo-Dienste für Videogames nutzen. Das Thema Gaming ist für Microsoft inzwischen sehr wichtig geworden. Der US-Konzern Bethesda wurde für 7,5 Milliarden übernommen, bekannt für die Spiele Fallout, Wolfenstein und Doom. Microsoft plant damit eigene Spiele erst einmal nur auf den Xbox-Konsolen laufen zu lassen.

Fazit: 
Microsoft ist top aufgestellt und wächst trotz seiner Größe unverändert dynamisch. Das Thema künstliche Intelligenz spielt in allen Geschäftsbereichen eine immer größere Rolle und wird das Wachstum des Unternehmens noch über viele Jahre beflügeln.

AI LEADERS der Fonds

Seit Ende Dezember hat der AI LEADERS C (WKN: A2PF0M) Zuwachs bekommen. Zum Ende des letzten Jahres haben wir eine weitere Tranche, den AI LEADERS A (A2P37J) aufgelegt. Beide Fondstranchen können über alle bekannten Banken und Plattformen gehandelt werden.

Die Top 10 Positionen

Die Fondsentwicklung: +74%

Bedingt durch die positive Wertentwicklung und weitere Mittelzuflüsse ist das Fondsvolumen auf rund 45 Mio. Euro gestiegen.

Gegenüber allen wichtigen Indices, wie den Nasdaq, S&P 500 und MSCI World konnte ein deutlicher Mehrwert erzielt werden:

Quelle: Comdirect

Nicht anders sieht der Vergleich zum Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data ETF (lila) aus:

Quelle: Comdirect

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