Neues aus der KI-Welt

BOSTON DYNAMICS LÄSST DIE ROBOTER TANZEN

Boston Dynamics gehört seit einigen Tagen offiziell zu Hyundai. Der koreanische Tech-Konzern übernahm 80% der Anteile. Der Rest liegt beim japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank. Erst einige Jahre davor hatte Google das Anfang der 90er-Jahre gegründete Robotik Unternehmen gekauft und stieß es 2017 an Softbank ab.

Zur Feier der Übernahme demonstriert Boston Dynamics eine neue, spezielle Tanz-Performance, die die Beweglichkeit, Flexibilität und die Synchronisierung zwischen den Robotern zeigt.

Hyundai sichert sich mit der Übernahme den Zugriff auf “mehrere Schlüsseltechnologien für Hochleistungsroboter”. In Zukunft werden Roboter erwartet, die ihre Räder wie Beine ausfahren und dann über widriges Gelände marschieren können.

Stresstest für steife Roboter

Schon Ende 2020 zeigte Boston Dynamics ein aufwendig inszeniertes Robo-Tanz-Video. Das und ähnliche Videos verzeichneten viele Millionen Aufrufe. 

Neben dem cleveren Marketing zeigt das Video, wie weit Boston Dynamics mit der Entwicklung schon fortgeschritten ist und eine absolut führende Stellung einnimmt. “Eine sportliche Leistung wie der Tanz beansprucht das mechanische Design des Roboters ebenso wie die Algorithmen”, sagt Marc Raibert.

Mit Hilfe von Jakob Welner aus Dänemark, einem Spezialisten für Roboterbewegungen, wurden die Bewegungen zunächst digital per Hand mit Autodesk Maya entworfen und in einem Simulator auf Kompatibilität getestet, bevor sie auf die Roboter übertragen wurden. Für die Choreografie mussten Dutzende unterschiedliche Verhaltensweisen umgesetzt werden.

Was macht das Segment KI & Robotik für den AI LEADERS so interessant?

Laut einer Analyse der Citigroup wird bis 2025 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 57% gerechnet.


Quelle: Boston Dynamics

GOOGLES NEUE KI-CHIPS

Quelle: www.google.com

 

Dass Google in allen Unternehmensbereichen seit Jahren auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz setzt, ist nichts Neues. Von der Objekterkennung in Google Fotos, Google Lens, der Spamfilter in Gmail oder die optimale Verkehrsführung mit Google Maps.

Selbst die Belüftung ihrer Rechenzentren wird über die KI gesteuert und es konnten dadurch viele Millionen US-Dollar an Energiekosten eingespart werden, bei gleichzeitiger Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Nun konnte Google einen weiteren kleinen Meilenstein verkünden, denn erstmals hat man das Design neuer KI-Chips vollständig in die Hand einer KI gelegt. Die Design-Entwicklung des Chips ließ sich dadurch von mehreren Monaten auf nur noch wenige Stunden verkürzen. Ein Mensch benötigt, um die Leiterbahnen in die perfekte Position zu legen, selbst mit technischer Unterstützung mehrere Monate.

Beim Design der neuen TPU-Chips, die in den Rechenzentren einsetzt werden, hat man sich erstmals vollständig auf die Ideen und Umsetzungen der Künstlichen Intelligenz verlassen und diese entsprechend in Produktion gegeben.

Die KI lernte die optimale Platzierung der Komponenten, indem Googles KI-Forscher den Prozess des Chipdesigns in Spiellogik beschreiben: Sie platzierten zunächst Makroblöcke wie Speicher- oder Rechenlogik auf einen mit Standardzellen gefüllten Chip. Anhand von Faktoren, wie der Auslastung der Verbindungen auf dem Chip oder deren Länge, wurde sie für gute Ergebnisse belohnt und nahm dieses Feedback mit in die Entwicklung des nächsten Chip-Grundrisses. Nach dem Lernprozess konnte die KI auch Chipdesigns entwerfen, die nicht Teil des KI-Trainings mit über 10.000 Beispielen waren.

Neu gegründet wurde auch das Unternehmen Intrinsic.

Intrinsic soll die Fortschritte Künstlicher Intelligenz in großem Stil zu Industrierobotern bringen. Insbesondere kleine Firmen sollen zukünftig auf einfache Art Robotertechnik in ihre Prozesse integrieren können – auch wenn einzelne Tätigkeiten komplexe sensorische Wahrnehmung und damit bislang eigentlich menschliche Arbeit erfordern.

Quellen: The Register / BlobX

ROBOTERFRAU SOPHIA FÜR 80.000 US-DOLLAR

Seit 2016 kann man den humanoiden Roboter Sophia auf zahlreichen Events bewundern. Auch wir hatten schon über Sophia in den vergangenen Monaten berichtet. Kaufen konnte man die Robofrau aber bisher nicht. Hanson Robotics will dies jetzt ändern. Ab sofort können Sie Sophia kaufen. Der Preis: 80.000 US-Dollar.

Schon im Februar 2021 gaben die Robotikspezialisten den Verkaufsstart im zweiten Halbjahr 2021 bekannt: Insgesamt sind mehrere Robotermodelle geplant:

  1. Roboter Grace, die für den Gesundheitssektor entwickelt wurde
  2. Little Sophia, eine Art Spielzeugvariante

Hanson Robotics will laut eigenen Angaben tausende Roboter produzieren.

Im Onlineshop von Hanson Robotics kann Sophia Version 2020 bestellt werden. Die aktuelle Lieferzeit liegt bei 45 bis 51 Tagen.

Laut Produktbeschreibung kommt Sophia mit allem, was für Forschung und Entwicklung oder Business-Anwendungen nötig ist. So kann der Roboter Menschen tracken, interaktive Konversationen führen, er bietet verschiedene Sensoren für die Datensammlung und kommt mit dem bekannten menschlich wirkenden Sophia-Gesicht.

Der Roboterrumpf mit Armen, Händen und Kopf sitzt auf einem nicht-motorisierten Dreibein mit Rädern. Wer mit der Standardausführung von Sophia spazieren gehen will, muss ein ferngesteuertes Tripod und ein autonom navigierendes Modell k zusätzlich kaufen.

Quelle: Hanson Robotics

WARUM DER AI LEADERS IN CYBER-SECURITY INVESTIERT

Nach Angaben des Bundeskriminalamts wurden im letzten Jahr allein in Deutschland rund 108.000 Cyberangriffe registriert. Erst vor wenigen Wochen hatten Hacker eine wichtige US-Pipeline angegriffen und die Benzinversorgung in den USA massiv gestört.

 

Ein Opfer der Hacker war auch der Dufthersteller Symrise. Im Dezember hatten sich Cyberangreifer Zugriff auf dessen IT-System verschafft und den Betrieb des Konzerns zeitweise zum Stillstand gebracht. Für Symrise ging die Attacke mit bitteren Umsatzdellen einher.

 

Nicht besser ging es Anfang Juni JBS, dem weltgrößten Fleischerzeuger. JBS musste in der vergangenen Woche ein Lösegeld von elf Millionen Dollar zahlen, um seine Computer und Daten wieder in Besitz nehmen zu können. 

 

Dabei hat sich die Bedrohung durch Cyberkriminelle während der Corona-Krise noch einmal verschärft. Da verwundert es kaum, dass immer mehr Konzerne ihre Ausgaben für die IT-Sicherheit erhöhen. Schließlich ist eine nachhaltige Digitalisierung der Wirtschaft ohne Cybersecurity nicht mehr denkbar. Eine Tatsache, die wiederum jene Firmen frohlocken lässt, die sich auf den Schutz von IT-Systemen spezialisiert haben.

 

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts „Quince Market Insights“ wird die globale Cybersecurity-Branche bis 2028 ein Volumen von rund 418 Milliarden Dollar erreichen. Im Jahr 2020 waren es 162 Mrd. Dollar. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 12,5%.

 

Wer in CyberSecurity-Werte investieren möchte, muss zwischen direkten und indirekten Unternehmen unterscheiden. Indirekte Unternehmen wie Microsoft, Oracle, Google oder Cisco haben die Sicherheit in ihr eigenes System integriert und sind nur ein Bestandteil des Geschäfts unter vielen.

 

Daneben gibt es die direkten Branchenführer. Ganz vorne mit dabei ist Zscaler.


 

Zscaler: der Cloud-Schützer

 

Zscaler gehört zu den großen Nutznießern. Zscaler betreibt eine Zero-Trust-Plattform, die jeden User, jedes Gerät und jede Anwendung über jedes beliebige Netzwerk verbinden kann

Quelle: www.zscaler.de

 

Zscaler ist für die Absicherung von mehr als 400 der Forbes Global 2000-Unternehmen verantwortlich. Diese und andere Organisationen, die einige der weltweit komplexesten Netzwerke betreiben, erkennen schnell die Vorteile der von Zscaler in der Cloud angebotenen Security-as-a-Service.

Zscaler Aktie – Entwicklung über 12 Monate

Quelle: finanzen.net

 

Siemens zum Beispiel nutzt Zscaler, um den gesamten Datenverkehr von 350.000 Mitarbeitern in mehr als 180 Ländern zu sichern. In Großbritannien sichert der National Health Service mehr als eine Million User über die Zscaler Cloud ab. Und MCNC, das Bildungsnetzwerk in North Carolina, lässt für seine 1,2 Millionen User ein Datenvolumen von 53 Gbit/s über Zscaler laufen.

Okta –Zugangskontrolle und Identitätsprüfung

Nicht weniger interessant ist Okta. Das Unternehmen kann mit seiner Zero-Trust-Plattform jede Identität und Zugang von Kunden absichern. Inzwischen vertrauen mehr als 10.000 Unternehmen ihre Anmeldung, Autorisierung und Verwaltung von Benutzern der Software von Okta. Dazu gehören auch deutsche Unternehmen wie Siemens, HDI, Paracelsus Kliniken oder hannover re.

Elastic, Datadog und Dynatrace

Elastic, Datadog und Dynatrace sind dagegen vollständig cloudbasierte und cloudzentrierte Cybersecurity Unternehmen der jüngsten Generation. Per künstlicher Intelligenz wird die Cloud-Infrastruktur und Cloud-Daten analysiert und Alarm geschlagen, wenn ein Eindringling gefunden wird.

Palo Alto Networks

Palo Alto ist dagegen Marktführer im Bereich der Absicherung von Netzwerken durch Firewalls.

Palo Alto Networks Aktie – Entwicklung über 12 Monate

Quelle: finanzen.net

Cloudflare, Fastly und Akamai

Was aber tun, wenn die Daten schon verändert wurden und die Hacker hinter ihre Firewall gelangt sind. Dann benötigen Sie Unternehmen wie Cloudflare, Fastly oder Legende Akamai.

Cloudflare Aktie – Entwicklung über 12 Monate

Quelle: finanzen.net

Crowdstrike

Während sich vielen Unternehmen auf Teilbereiche spezialisiert haben, bietet Crowdstrike eine Plattform mit einer Reihe von Produkten an:
Von der Zugangs- und Identitätskontrolle, Ende-zu-Ende-Überwachung bis zur Cloud-Sicherheit. Kein Wunder, dass der Umsatz im ersten Quartal schon über 70% wuchs.

Crowdstrike Aktie – Entwicklung über 12 Monate

Quelle: finanzen.net

Secunet

Wer bisher dachte, deutsche Unternehmen könnten in dem Bereich der Cyber-Security nicht mithalten, sollte sich mit Secunet beschäftigen. Secunet ist Deutschlands führendes Cyber-Security-Unternehmen. Zu den Kunden zählen die Bundesministerien, mehr als 20 Dax-Unternehmen sowie nationale und internationale Organisationen. Kein Wunder, dass im ersten Quartal der Umsatz verdoppelt werden konnte, der Kurs innerhalb der letzten 12 Monate um 127% gestiegen ist.

Secunet Security Networks Aktie – Entwicklung über 12 Monate

Quelle: finanzen.net

Wo ist der AI LEADERES investiert?

Aktuell ist der AI LEADERS in den Unternehmen Zscaler, Okta, Palo Alto Netwerks, Cloudflare und Croudstrike investiert.

AI LEADERS - DER FONDS

Seit Auflage des Fonds, am 2. Januar 2020; konnte der AI LEADERS um 70,80% zulegen.

Trotz der im Februar eingetretenen Börsenrotation liegt der Fonds seit Jahresbeginn mit 7,03% im Plus. Das Fondsvolumen stieg in dieser Zeit auf 45 Mio. Euro.

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Über die letzten 12 Monate konnte sich der AI LEADERS auch im Vergleich zu seiner Konkurrenz gut behaupten und erwirtschaftete ein Plus von 37,95%.

Der Grund für die Outperformance liegt in der Konzentration auf die Markt- und Technologieführer im Bereich der KI-Unternehmen.

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