Newsletter November 2021

Neues aus der KI-Welt

NACHHALTIGKEIT UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ PASSEN ZUSAMMEN

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Ende 2020 erreichte das Volumen nach aktuellen Erhebungen des FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen mit mehr als 335 Milliarden Euro einen
neuen Rekordstand. Die Tendenz ist stark steigend. Dieser Megatrend ist
auch im Technologiesektor zu beobachten, und es besteht ein besonderer Zusammenhang von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit. Davon profitieren die Anleger des auf KI spezialisierten Aktienfonds „AI LEADERS“.

Kampf gegen den Klimawandel und gegen soziale Ungleichheit, Förderung einer lebenswerten Welt und Schutz der Umwelt und natürlichen Ressourcen: Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Spätestens seit der Entscheidung für das Maßnahmenpaket „Fit for 55“ der Europäischen Kommission im Juli ist die Bedeutung und der politische Wille zu einer nachhaltigen Lebensweise überall angekommen. Das „Fit for 55“-Paket soll die Voraussetzungen für den Übergang zu einer Emissionsreduktion von 55 Prozent bis 2030 sicherstellen.
 
Auch in der Vermögensverwaltung spürt man den Willen schon länger, sich nachhaltig zu betätigen und durch die Bereitstellung von Kapital klima- und sozialfreundliche Projekte und Unternehmen zu fördern. Geld nachhaltig anzulegen, liegt im Trend. Ende 2020 erreichte das Volumen nach aktuellen Erhebungen des FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen mit mehr als 335 Milliarden Euro einen neuen Rekordstand. Die Tendenz ist stark steigend und politisch gewollt: Im Rahmen des EU-Aktionsplan Finanzierung nachhaltigen Wachstums sind bereits verschiedene Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Marktes umgesetzt worden, unter anderem die Einführung der ersten Vorgaben der Offenlegungsverordnung im März dieses Jahres.

ESG-FAKTOREN ENTSPRECHEN SUSTAINABLE DEVELOPEMENT GOALS

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Im Fokus stehen die Kategorien ESG (Environment, Social, Governance) und SDG (Sustainable Development Goals, „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“). Mit diesen Kriterien werden die Bereiche definiert, in denen sich Anleger nachhaltig engagieren können. Die „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), die weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Der offizielle deutsche Titel lautet „Transformation unserer Welt: Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ (kurz: Agenda 2030). Die ESG-Faktoren entsprechen diesen Sustainable Development Goals.
 
Dieser Megatrend ist auch im Technologiesektor zu beobachten. So stellt beispielsweise die Beratungsgesellschaft Deloitte mit Blick auf Deutschland heraus: „Nachhaltiges Wirtschaften ist in Deutschland zu einem verbreiteten Zielbild von Unternehmen geworden. Dies gilt auch und besonders für den Technologiesektor. Tatsächlich bietet dieser eine Vielzahl spezifischer Ansatzpunkte, angefangen mit dem Energiebedarf von Cloud-Diensten über stark globalisierte Lieferketten bis hin zum Einsatz kritischer Rohstoffe bei der Chipproduktion. Inzwischen haben sich zahlreiche Tech-Unternehmen selber Zielvorgaben auferlegt, um ihre Geschäftstätigkeit mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen und ökologischen Belangen in Einklang zu bringen.“

TECHNOLOGIEUNTERNEHMEN SEHEN NACHHALTIGKEIT ALS WESENTLICHEN BESTANDTEIL IHRER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

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173 Experten aus den Reihen deutscher Tech-Unternehmen wurden hierzu im Rahmen des Technology Sustainability Survey im Januar 2021 im Auftrag von Deloitte befragt. Ziel ist es, die Nachhaltigkeitsdiskussion im Technologiekontext auf eine konkrete Datenbasis zu stellen. „Die Ergebnisse verdeutlichen: 86 Prozent der befragten Technologieunternehmen sehen Nachhaltigkeit als wesentlichen Bestandteil ihrer Geschäftstätigkeit, für 88 Prozent hat das Thema in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Und 84 Prozent der Führungskräfte nehmen bereits heute positive Effekte ihrer Sustainability-Initiativen wahr.“
 
Das lässt sich natürlich auch auf die internationale Technologiewelt übertragen. Diese haben sich so gut wie grundsätzlich der Nachhaltigkeit verschrieben, weshalb auch unser globaler Aktienfonds „AI LEADERS“, der sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Künstlichen Intelligenz positioniert, zu den Profiteuren dieser Nachhaltigkeitsentwicklung gehört. Der Fonds eröffnet einen weltweiten Zugang zu Unternehmen, die Künstliche Intelligenz vorantreiben oder vorbildlich einsetzen, und investiert in Unternehmen, die bereits heute als „Leader“ in KI-basierten Anwendungen und Entwicklungen gelten und solche, die auf dem besten Weg dazu sind. Das sind wiederum Unternehmen, die durch eine konsequente Nachhaltigkeitsagenda auffallen.

UNTERNEHMEN, DIE ESG-INITIATIVEN PRIORITÄT EINRÄUMEN, SCHNEIDEN BESSER AB

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Das Portfoliounternehmen Nvidia, ein führender Chiphersteller, beispielsweise schreibt zum Thema Verantwortung und Nachhaltigkeit: „Für uns steht der Mensch an erster Stelle, von Technologien, die sich positiv auf die Menschheit auswirken, bis hin zum Kampf gegen den Klimawandel.“
Das wirkt sich auch positiv auf eine Kennziffer wie das ESG Risk Rating aus, das bei Nvidia sehr niedrig ist. ESG-Risiko-Ratings messen das Ausmaß,
in dem der wirtschaftliche Wert eines Unternehmens durch ESG-Faktoren gefährdet ist, oder, technisch ausgedrückt, das Ausmaß der nicht gemanagten ESG-Risiken eines Unternehmens. Je niedriger das Risiko, desto höher die nachhaltigkeitsorientierte Werthaltigkeit eines Investments.
 
Auch ein Cloud-basiertes Informationssicherheitsunternehmen wie Zscaler – die größte Position im „AI LEADERS“ – fällt durch ein niedriges ESG Risk Rating positiv auf. Bei Zscaler wird man hinsichtlich der Bedeutung von Nachhaltigkeitskriterien auch sehr deutlich: Verantwortungsbewusstes Wirtschaften bedeutet, Werte für die Gesellschaft zu schaffen, nicht sie auszubeuten. Unternehmen, die ESG-Initiativen Priorität einräumen, schneiden besser ab als solche, die dies nicht tun.

KI-NUTZUNG FÜR UMWELTSCHUTZMAßNAHMEN KÖNNEN BIS ZU 5,2 BILLIONEN US-DOLLAR ZUR WELTWIRTSCHAFT BEITRAGEN

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Den besonderen Zusammenhang von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit hat die Beratungsgesellschaft PwC in einer Studie herausgestellt. Künstliche Intelligenz kann in zahlreichen Wirtschaftssektoren und Situationen zum Einsatz kommen, um zur Bewältigung von Umweltauswirkungen und des Klimawandels beizutragen.
Dazu gehören beispielsweise KI-gesteuerte saubere Energienetze, Umweltüberwachung und -einhaltung oder auch verbesserter Wetter- und Katastrophenschutz. „Nach Schätzungen der Studie könnte die KI-Nutzung für Umweltschutzmaßnahmen im Jahr 2030 bis zu 5,2 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft beitragen. Das wäre ein Anstieg von 4,4 Prozent gegenüber der erwarteten Wirtschaftsentwicklung. Parallel dazu könnte die Anwendung von KI-Hebeln die weltweiten Treibhausgas Emissionen bis 2030 um 4 Prozent reduzieren. Das wären insgesamt 2,4 Gigatonnen CO2-Emissionen – diese Menge entspricht der gesamten erwarteten Emissionsmenge von Australien, Kanada und Japan im Jahr 2030. Neben der Produktivitätssteigerung könnte die Nutzung von KI zu 38,2 Millionen neuen Arbeitsplätzen in der gesamten Weltwirtschaft führen. Im Zuge dieses Transformationsprozesses würden dabei neue und hochqualifizierte Berufe entstehen.“
 
Damit positionieren sich die Investoren des „AI LEADERS“ (Performance seit Auflage im Januar 2020: mehr als 80 Prozent) deutlich auf Seiten einer explizit nachhaltigkeitsfördernden Technologie und ergänzen ihr Portfolio nicht nur um Künstliche Intelligenz als einen der herausragenden Zukunftstrends, sondern eben auch durch messbare und nachweisbare Nachhaltigkeitswirkungen.
Der globale Aktienfonds „AI LEADERS“ ist die Antwort auf die großen Herausforderungen an den Kapitalmärkten und den Wünschen der Anleger,
an den Entwicklungen der herausragenden Zukunftstechnologie ohne Einschränkungen teilzuhaben und damit einen Beitrag zur weiteren Portfoliodiversifikation zu erreichen.
 
Quelle: Prof. Dr. Patrick Peters, AI LEADERS

BOSTON DYNAMICS: SPOT & CO. - ALLE 3 BIS 5 JAHRE EIN NEUER ROBOTER

Quelle Bild: Boston Dynamics

 

Nach Jahrzehnten der Forschung und Entwicklung verkauft Boston Dynamics endlich Roboter an einen größeren Markt. Jetzt möchte das Unternehmen regelmäßig nachlegen.

Gegründet wurde Boston Dynamics bereits 1992 von Marc Raibert, der
noch immer im Vorstand von Boston Dynamics sitzt. Das Unternehmen startete als Robotik-Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology.
Anfangs lag der Schwerpunkt noch auf der Entwicklung von Simulationssoftware für das Militär, später folgten dann die ersten vierbeinigen Roboter, ebenfalls für das Militär.

Boston Dynamics: Alle drei bis fünf Jahre ein neuer Roboter
 

Die Roboter von damals sind die Vorfahren des jetzt kommerziell verfügbaren Roboterhundes Spot. Seit Ende 2020 gehört Boston Dynamics hauptsächlich zu Hyundai Motors. Der Weg zum ersten kommerziellen Robo-Hund war
also weit. In Zukunft möchte Boston Dynamics regelmäßiger liefern.
Boston Dynamics CEO Robert Playter sieht seine Firma als Serienproduzenten von „neuartigen Robotern mit fortgeschrittenen Fähigkeiten“ mit Fokus auf branchenspezifische Lösungen. „Ich denke, wir werden alle, sagen wir,
drei bis fünf Jahre einen neuen Roboter für eine neue Branche auf den Markt bringen“, sagt Playter.

INDUSTRIAL SENSING: SPOT WIRD ZUR DATENSAMMELMASCHINE

Quelle Bilder: Shutterstock

 

Den bereits im Verkauf befindlichen Roboterhund Spot vermarktete Boston Dynamics bislang insbesondere für Wachrundränge.
Diese Funktion stellt das Unternehmen zunehmend in den Kontext von Big Data: Spot dient als autonome Datensammelmaschine auf vier Beinen,
die durch Szenen- und Objekterkennung oder Wärmekameras auch Fehlfunktionen an Maschinen erkennen und melden kann. Boston Dynamics zeigte das kürzlich anhand eines Spot-Patrouillengangs bei Hyundai.
 
„Der nächste große Industriezweig für Spot ist das Industrial Sensing oder Dynamics Sensing. Das sind Roboter, die sich an Orten wie Produktionsanlagen, Chemiewerken, Versorgungsbetrieben und Installationen bewegen und automatisch Daten über die Vorgänge in diesen Anlagen sammeln“, sagt Spot-Chefingenieur Zack Jackowski.
 
Durch diese „sehr verlässlichen, qualitativ hochwertigen Daten“ könnten Unternehmen die Effizienz von Anlagen besser verstehen.

LAGER-ROBOTER STRETCH KOMMT NÄCHSTES JAHR

Quelle Bild: Boston Dynamics

 

Boston Dynamics nächster kommerzieller Roboter soll 2022 erscheinen:
Er heißt Stretch und wird sich in Lagern nützlich machen. Laut Playter existiert ein riesiger Markt für Stretch: „In den USA werden wahrscheinlich jedes Jahr Billionen von Kisten von Hand be- und entladen.“
Stretch sei eine „universell einsetzbare Maschine“, um Kisten von A nach B zu bringen. Der Roboter kann sich durch enge Lagerschluchten bewegen, kommt Rampen nach oben, hat verschiedene Griffe und kann über integrierte Kameras per Computer Vision Objektive identifizieren und unterschiedlich behandeln. Ein genaues Startdatum oder einen Preis für Stretch nennt Playter noch nicht. Unternehmen sollen die Computer-Vision-Software „Pick“, mit der Stretch navigiert und identifiziert, auch separat kaufen können. Hard- und Software sind gerade in Beta-Tests mit Partnern.

 

Quelle: CNBC; Christian Michel; Mixed

KI-KREBSDIAGNOSE BEI TIEREN GENAUER ALS MENSCHLICHE EXPERTEN

Quelle: Shutterstock

 

OncoPetNet ist eines der ersten KI-Diagnosesysteme, das im breiten Maßstab in der Tiermedizin getestet wurde. Die Ergebnisse könnten auch für Menschen relevant werden.

Expert:innen gehen davon aus, dass einer von vier Hunden und eine von fünf Katzen in ihrem Leben eine Krebserkrankung entwickelt. Forschende und Tiermediziner: von Mars Digital Technologies, Antech Diagnostics und der Stanford University haben jetzt die Ergebnisse eines Tests einer KI-Krebsdiagnostik für die Tiermedizin veröffentlicht.

OncoPetNet zählt Mitosefiguren

 

Das KI-System „OncoPetNet“ wurde im Regelbetrieb von Antech Diagnostics getestet. Das Unternehmen bietet Diagnoseservices für die Tiermedizin, darunter histologische Untersuchungen. Antech untersucht täglich hunderte Krebsfälle auf tausenden Biopsie-Bildern.

 

Das Auffinden und Markieren von Mitosefiguren ist zeitaufwendig und fehleranfällig. | Bild: Fitzke et al.

 

OncoPetNet ist eine Bildanalyse-KI, die in Gewebeproben nach Mitosefiguren sucht. Das sind Zellstrukturen, die in Zellen unmittelbar vor der Zellteilung in der Mitose gebildet werden. Auch mitotische Zellen zählen dazu. Eine hohe Anzahl von Mitosefiguren ist typisch für maligne Tumorzellen.

 

Mitosefiguren sind aufwendig zu zählen

 

Das Auffinden aller Mitosefiguren ist zeitaufwendig, da eine Gewebeprobe oft dutzende Bilder produziert, die manuell durchgegangen werden müssen. Untersuchungen zeigen außerdem, dass die Ergebnisse stark von menschlichen Präferenzen bei der Suche abhängen. Eine besondere Rolle spielt dabei, welche Region in welchem Bild ein Mensch für die Untersuchung auswählt.

Eine KI-Diagnose verspricht dagegen eine deutlich schnellere Verarbeitung und kann alle Regionen eines Bildes absuchen. Für das KI-Training erstellten die Forschenden daher in einem mehrstufigen Prozess einen Datensatz mit 3845 Biopsie-Bildern mit von menschlichen Expert:innen markierten Mitosefiguren. 20 Prozent des Datensatzes dienten als Testdatensatz für die KI-Leistung.

 

OncoPetNet findet deutlich mehr Mitosefiguren

 

OncoPetNet zeigte im Vergleich zu menschlichen Expert:innnen eine deutlich bessere Leistung bei der Mitosefigurenzählung. Das gilt für 41 Krebsfälle mit 14 Krebsarten. In 21,9 Prozent der Fälle führte die Zählung von OncoPetNet zu einer Neueinschätzung der Entwicklungsstufe des Tumors.

OncoPetNet analysiert in einem mehrstufigen Prozess die Bilder und markiert Mitosefiguren. Abschließend werden die Bilder von einem Menschen beurteilt. | Bild: Fitzke et al.

Das KI-System läuft auf einem GPU-Cluster, das in die Diagnosepipeline von Antech integriert ist. Alle Bilder werden zuerst von OncoPetNet verarbeitet und anschließend von menschlichen Expert:innen finalisiert. Ein Bild wird von der KI in rund 30 Sekunden verarbeitet. Das KI-System wird in zwei Zentren getestet und analysiert knapp 3300 Bilder täglich.

 

KI-Diagnose als Herausforderung

 

In einem Fall zählte die KI etwa 300 Prozent mehr Mitosefiguren. In diesem und anderen Fällen wurde die Einschätzung der Entwicklungsstufe des Tumors hochgestuft. Solche Hochstufungen haben in der Praxis signifikante Auswirkungen auf klinische Entscheidungsprozesse und therapeutische Ansätze, so die Forschenden.

 

Das sei die vielleicht bedeutendste Auswirkung auf die klinische Versorgung durch automatisierte KI-Systeme, heißt es in der Forschungsarbeit – auch für Menschen. Die Hochstufung von Krebserkrankungen ändere die Prognose auf Basis bestehender klinischer Daten grundlegend. Sie können den Behandlungsverlauf für Patient:innen nachteilig beeinflussen, etwa wenn aufgrund einer Hochstufung eine palliativmedizinische Behandlung oder Sterbehilfe statt einer aggressiven Therapie empfohlen wird.

 

Quelle: Arxiv, VCAHospitals Maximilian Schreiner, Mixed

WARUM NVIDIA EIN AI LEADERS IST.

Jede Krise erzeugt Gewinner und Verlierer. Nicht anders in der Corona-Krise. Einer der großen Gewinner ist Nvidia, die Nr. 1 im Bereich von Grafikprozessoren , Chips für Server, PC´s und Spielekonsolen.

 

Man könnte beinahe behaupten Nvidia ist der Erfinder von leistungsfähigen Grafikprozessoren und ist klarer Weltmarktführer. Die Marktkapitalisierung von über 500 Milliarden ist inzwischen doppelt so hoch wie vom Streaming Weltmarktführer Netflix

 

Dabei ist Nvidia ist bei seiner Geschäftsstrategie  äußerst clever. Die Grafikprozessoren werden nur selbst designt, aber nicht gefertigt. Dafür bedient man sich asiatischer Unternehmen, beispielsweise Samsung. Nvidia konzentriert sich auf die rentabelsten Segmente der Wertschöpfungskette. Im zweiten Quartal lag der Umsatz bei 6 Milliarden Dollar.

Quelle: finanzen.net

Der große Erfolg von Nvidia hat unterschiedliche Gründe:

 

  1. Während Corona, mussten viele Menschen zuhause bleiben und verbrachten viel Zeit mit Computerspielen. Bedingt durch die hohe Leistungsfähigkeit der Grafikkarten von Nividia sind diese rund um die Welt sehr beliebt.

 

  1. Der nächste Bereich sind die Rechenzentren von Google, Microsoft oder Amazon. Durch den Einsatz von Nvidia Chips können viele Rechenoperationen gleichzeitig durchgeführt werden und bilden damit die Basis für deren leistungsfähige Cloudlösungen.

 

  1. Im Bereich der Wirkstoffforschung und Analyse von Gewebeproben setzen Pharmakonzerne wie AstraZeneca oder Glaxo-Smithline den britischen KI Supercomputer Cambridge 1 ein.

 

  1. Laut Schätzung von Summit Insights hat Nvidia mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz bei Kryptoprodukten gemacht, was rund 15% der Gesamtumsätze entsprechen würde.

 

Unserer Meinung nach wird Nvidia über viele Jahre weiter profitabel wachsen und ist deshalb ein fester Bestandteil des AI Leaders.

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NEU IM AI LEADERS FONDS

In den letzten Wochen haben wir neue Aktien ins Portfolio aufgenommen, deren Entwicklung wir schon seit langer Zeit intensiv verfolgt haben:

 

  1. Fortinet

Fortinet ist ein weltweit führender Anbieter von umfassenden, automatisierten und integrierten Cybersicherheitslösungen. Das Unternehmen bietet leistungsstarke Cybersicherheitslösungen für eine Vielzahl von Unternehmen, wie z.B. Carrier, Rechenzentren, Unternehmen und verteilte Büros, einschließlich einer Mehrheit der Fortune-100-Unternehmen.

Laut  einer aktuellen Studie von TrustRadius ist Fortinet klarer Marktführer im Bereich der Netzwerk-Firewalls mit über 40 Prozent der globalen Marktanteile.

2. Netflix

 

Netflix bietet eine Streamingdienst-Plattform und zählt mit seinem Portfolio an TV-Serien und Filmen zu den weltweit führenden Anbietern auf diesem Gebiet. Das Unternehmen bietet seinen Kunden einen Internet-Aboservice, über den unbegrenzt Fernsehsendungen und Filme online gestreamt werden können.

Netflix lockt dank Serienhits wie “Squid Game” immer mehr Nutzer an. Im dritten Quartal legte die weltweite Anzahl der Abonnenten um 4,4 Millionen auf knapp 214 Millionen zu.

AI LEADERS - DER FONDS

Der AI Leaders konnte im Oktober einen Zuwachs von 6,21% erwirtschaften. Seit Jahresbeginn liegt der AI Leaders bei +14,65%. Das Fondsvolumen liegt bei 49,6 Mio Euro.

 

Bei der Top 10 Positionen und den Top 10 Gewinnern gab es keine großen Veränderungen.

Die AI Leaders - Top 10 Positionen

Die AI Leaders - Top 10 Gewinner

Der Vergleichsindex MSCI All Country World Index konnte seit Auflage des Fonds am 2. Januar 2020 deutlich übertroffen werden.

Im Vergleich zu seiner Vergleichsgruppe konnte sich der AI Leaders nach den beiden Korrekturen im März 2020 und Februar 2021 gut behaupten:

Corona-Crash März 2020

Börsenrotation Februar 2021

Auf Basis der Unternehmensmeldungen sind wir, für die weitere Entwicklung des AI Leaders sehr positiv eingestellt.

 

Für weitere Fragen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Herzliche Grüße aus Stuttgart

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