Wettbewerb um digitale Karten spitzt sich zu

Quelle: Capinside.com (2021)

Wie oft haben Sie heute schon auf eine Karte geschaut? Und wie oft war diese Karte digital?

 

Inzidenzzahlen, Navigations-Apps oder teilautonomes Fahren – in vielen Bereichen führt kein Weg mehr an digitalen Karten vorbei.

Startups und Großkonzerne treiben die Entwicklung der besten Technologie voran – was auch Investoren auf ihrer Investmentkarte beachten können (T. Lippert (2021)).

 

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Newsletter Juli 2021

Neues aus der KI-Welt

WIE DEEPMIND DEN KAMPF GEGEN PARASITÄRE KRANKHEITEN GEWINNT

Quelle: googlewatchblog.de

 

DeepMind, eine Tochter von Alphabet, hat mit ihrer Vorhersage-KI AlphaFold 2.0 die Proteinfaltungen so gut vorausgesagt, dass Wissenschaftler die DeepMind-KI als die entscheidende Lösung für das 50 Jahre alte Problem der Proteinfaltung sehen.

DeepMind hat damit den Beginn einer zweiten genetischen Revolution eingeläutet.


Proteinfaltung:
In jeder Zelle existieren tausende Proteine. Sie ermöglichen das Leben – vom Einzeller bis zum riesigen Säugetier. Nahezu jede Krankheit, darunter Krebs, Demenz und auch COVID-19, hängen direkt mit der Funktion der Proteine zusammen.
Die Funktion wird maßgeblich von der dreidimensionalen Struktur eines Proteins mitbestimmt, der sogenannten Faltung. Wer diese Faltung kennt, kann mehr über die Biologie des Lebens verstehen, Krankheiten besser diagnostizieren oder heilen.
Bereits im Laufe des Jahres 2020 konnte Alphafold 2.0 die Struktur einiger Sars-Cov-2 Virusproteine bestimmen.

Partnerschaft zwischen DeepMind – DNDi
Nach dem Erfolg mit Alphafold gab DeepMind kürzlich eine Partnerschaft mit der Genfer Initiative Drugs for Neglected Diseases (DNDi) bekannt.
DNDi ist eine gemeinnützige Organisation, die seit 18 Jahren tödliche Krankheiten in Entwicklungsländern, darunter die durch Parasiten ausgelösten Krankheiten Schlafkrankheit, Chagas-Krankheit oder Leishmaniose, bekämpft.

Mit KI gegen parasitäre Krankheiten
Während die Forschung bei der Bekämpfung der Schlafkrankheit schon große Fortschritte gemacht hat, blieben die Erfolge bei Chagas und Leishmaniose aus. Hier soll DeepMind zukünftig für bessere Erfolge sorgen.
Unter Chagas, die zu Herzversagen führen kann, leiden über sechs Millionen Menschen. Auslöser sind die Parasiten Trypanosoma cruz.
Forscher der DNDi und der University of Washington, der University of Dundee und GlaxoSmithKline haben in den letzten Jahren ein Molekül identifiziert, das ein Protein des Parasiten bindet und ihn so tötet.  Mit Hilfe von Alphafold konnten die Forscher innerhalb kürzester Zeit die Struktur des Proteins analysieren, was sonst viele Jahre gedauert hätte. Auf der Basis dieser Analysen werden nun Medikamente entworfen, die an das Protein binden und den Parasiten abtöten.    
    
Quelle: Wired UK

PIZZALIEFERUNG PER ROBOTER

In Austin, Texas, wird Pizza zukünftig von autonom fahrenden Robotern geliefert. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen der Stadt zu verringern. 
Das Unternehmen Refraction AI setzt dafür – in Kooperation mit der Fast-Food-Kette Southside Flying Pizza – zehn autonom durch die Stadt fahrende Roboter ein.

Die kleinen Lieferroboter sind nur etwas größer als ein Fahrradfahrer. Mit einem Gewicht von rund 70 Kilogramm erreichen die Roboter eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. 

Der Lieferservice per Roboter ist für Bewohner von drei Stadtteilen buchbar. Wie bei Lieferando schickt der Pizza-Roboter seinen aktuellen Status ständig an die Smartphones seiner Kunden und meldet sich nochmal gesondert bei seiner Ankunft. 
Genutzt werden hauptsächlich Radwege entlang der Hauptstraßen. Bei Staus weicht der Roboter auf Gehwege oder die Straße aus. 
Unterschiedliche Wetterlagen, wie Schnee oder Regen, haben dabei keinen Einfluss. Das können die Roboter problemlos meistern. 
Verläuft der Start erfolgreich, könnte sich die Zahl der autonom fahrenden Lieferroboter in Austin erhöhen. Es soll bereits konkrete Pläne geben, mehr Restaurants, Shops und Lebensmittelgeschäfte in das Projekt mit einzubeziehen.

Eine Lieferung per autonom fahrende Lieferroboter  wird auch für große Konzerne immer interessanter: FedEx testet autonom fahrende Lieferbots und auch Walmart investiert in GMs Cruise, mit dem Ziel, einen autonomen Lieferservice aufzubauen.

KI IM KAMPF GEGEN DIE GEFÄHRLICHSTEN KREATUREN DER WELT

Quelle: www.pexels.com

Neben dem Menschen, als eine der gefährlichsten Kreaturen der Welt, gibt es auf Platz zwei einen überraschenden Gewinner: Der Moskito!

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz wird jetzt der Kampf gegen die Stechmücken aufgenommen.

Moskitos sind jedes Jahr für mehr als 700.000 Todesfälle verantwortlich und die globale Erwärmung unterstützt die weitere Ausbreitung der Plagegeister zusätzlich. Der Stich eines Moskitos selbst ist zwar nicht direkt tödlich, sondern die Folgen durch übertragenen Viren und Parasiten, hauptsächlich Malaria.
Im Kampf gegen Moskitos wurden bisher im großen Stil Insektizide eingesetzt. Insektizide können aber nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden. Nützliche Insekten wie Bienen, oder auch der Mensch, sind die Leidtragenden mit zum Teil schwerwiegenden ökologischen und gesundheitlichen Folgen.

Sterilisation als umweltschonende Maßnahme
Schon seit über 80 Jahren werden männliche, im Labor gezüchtete Moskitos zur Reduktion der Reproduktionsrate sterilisiert.
Allerdings hängt der Erfolg dieser Methode davon ab, wie viele sterilisierte Artgenossen ausgesetzt werden und an welchem Ort.

Senecio-Robotics nutzt Künstliche Intelligenz als Super-Debugger.

Senecio-Robotics nutzt künstliche Intelligenz, um die Geschlechter zu sortieren. Zum Einsatz kommt dafür eine hochauflösenden Kamera, mit der das Geschlecht erkannt werden kann. Am Ende kommen Männchen in einen Auffangbehälter, werden sterilisiert und zum Transport ins Zielgebiet gebracht.

Das Unternehmen Diptera.ai geht noch einen Schritt weiter. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz wird es möglich sein, das Geschlecht im Frühstadium einer Larve zu bestimmen. Das ermöglicht längere und flexiblere Transportwege und spart 80% der Kosten. 
Senecio-Robotics und Diptera.ai befinden sich in bester Gesellschaft. Verily, eine Tochterfirma von Alphabet, ist dabei eine Software für die automatisierte Trennung von männlichen und weiblichen Moskitos zu entwickeln. Laut Verily wird in Singapur bereits eine Reduktion der Mückenpopulation von über 90 Prozent und einen Rückgang der Dengue-Fieber-Fälle zwischen 65 und 80 Prozent erreicht.

Quellen: The Verge / Senecio Robotics / Diptera.ai / Vectrack

DIE ERSTE ROBO-AUTOBAHN IN CHINA

Quelle: www.pixabay.com

Am 18. Juni wurde der Startschuss für die erste Robo-Autobahn in China gegeben. Acht Fahrspuren auf einer Gesamtlänge von 33 km.
Die komplette Autobahn wurde mit einem 5G-Netzwerk ausgestattet, damit das enorme Datenaufkommen durch Cloud Computing und Big Data, verarbeitet werden kann.

Das Ziel Chinas ist es, das steigende Verkehrsaufkommen in seinen Metropolen, wie bereits in Guangzhou, mit intelligenten Straßen und autonomen Fahren in den Griff zu bekommen. Für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Fahrbahn wurde ein holografisches System eingerichtet. 

 

SMART CITY LAND

Mit dem Bau des ersten Highways für autonomes Fahren verfolgt  China das Ziel, ein Smart-City-Land zu werden.  

Die großen Metropolen wie Shanghai, Peking oder Chengdu setzen auf Big Data, Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren. Die Erfassung für die spätere Bezahlung erfolgt per automatischer Gesichtserkennung. 
In Alibabas „City Brain“ wird schon heute der gesamte Verkehr von Videokameras aufgezeichnet und analysiert. Über ein KI-System wird das Timing von Ampeln in Echtzeit optimiert, was für einen besseren Verkehrsfluss sorgt.  

Quellen:  JSTV, Synced, CNEV Post 

DIE WUNDERBARE WELT VON ADOBE SYSTEMS

Anleger, die vor fünf Jahren in Aktien von Adobe Systems investiert haben, können sich heute freuen. Mit einer jährlichen Rendite von über 44% konnte man alle wichtigen Indices wie den S&P 500 oder die Nasdaq deutlich hinter sich lassen. Ein Wunder ist das aber nicht, liefert Adobe Systems bereits seit Jahren, Quartal für Quartal hervorragende Zahlen.

Quelle: Der Aktionär

Marktführer oder schon Monopolist? 
Rund um den Globus werden die Adobe Systems Produkte genutzt. Schüler und Studenten werden an Adobe Lösungen ausgebildet. Im Bereich der Bild- und Grafikbearbeitung kommt das Unternehmen inzwischen auf einen Marktanteil von über 80%. Die Corona Pandemie konnte dem Unternehmen keinen Schaden zufügen, da die Einnahmen über fest vereinbarte Abos gesichert waren. 
Man spricht hier auch von “Software as a Service” – SaaS. Adobe war ein Pionier von SaaS. Im gesamten Bereich der Unternehmenssoftware hat Adobe Systems einen Marktanteil von 10%. Zum Vergleich: SAP liegt bei 6%, Salesforce bei 11%.

Hohes Wachstum

Wer glaubt, dass Größe ein Wachstumshindernis ist, wird von Adobe eines Besseren belehrt. Die Erlöse stiegen in den letzten 5 Jahren um durchschnittlich 21,8%. In über 95% der Fälle wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Noch viel interessanter ist aber der operative Cashflow. Im Vorjahresquartal lag der operative Cashflow noch bei 1,19 Milliarden. Im Jahr 2021 stieg er auf 1,99 Milliarden US-Dollar.
Kein Wunder, dass die Aktie von Adobe bereits seit Auflage des AI LEADERS ein wichtiger Bestandteil im Portfolio ist.

AI LEADERS - DER FONDS

Nach der Börsenrotation im Februar 2021 stiegen die Kurse seit Anfang Mai wieder deutlich an.
Das Fondsvolumen liegt bei 43,5 Mio. Euro. Der Zuwachs liegt seit Fondsauflage am 02.01.2020 bei 66,69 Prozent.

Auch im Vergleich mit anderen KI-Fonds oder ETF´s konnte sich der AI LEADERS gut behaupten.

Wir sind für die weitere Entwicklung des Fonds sehr optimistisch, da der Durschnitt aller im AI LEADERS investierten Unternehmen ein Wachstum oberhalb von 30% aufweist. Die Mehrheit der Unternehmen sollte dieses Wachstum noch viele Jahre halten können oder mitunter sogar steigern. Kurzfristige Rücksetzer, wie im Februar 2021, wird es bei starken Wachstumsunternehmen immer wieder geben und sollte von Investoren als zusätzliche Chance gesehen werden.

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