AI Leaders A: WKN A2P37J | AI Leaders C: WKN A2PF0M
AI Leaders A: WKN A2P37J
AI Leaders C: WKN A2PF0M
AI Leaders C: WKN A2PF0M
Sehr geehrte Investoren und Freunde,
Der AI-Leaders liegt über die letzten 12 Monate bei einem Zuwachs von 3,86 % (Stand: 26.06.2025), nachdem die letzten Jahre mit +37,42 % und +23,44 % abgeschlossen wurden.
Das Fondsvolumen liegt aktuell bei 113 Mio. Euro.
Hier die Entwicklung über die letzten 3 Jahre:
Im laufenden Jahr liegt der AI Leaders mit 5,15 % im Minus, was im Wesentlichen mit Währungsschwankungen des US-Dollars begründet ist.
Im Vergleich zu anderen KI-Aktienfonds ist die USA mit 60,76 % deutlich untergewichtet
Seit Einführung von TOPAS für das Risikomanagement im September 2022, konnten wir den S&P 500 und den MSCI World Index schlagen:
Dies gilt auch für den nach verwalteten Volumen gemessenen Marktführer Allianz:
Wer aber denkt, ein niedriges Risiko ist automatisch mit niedrigen Renditen verbunden, wird bei genauerer Analyse folgender Tabelle überrascht sein. Trotz bester Werte bei Expected Shortfall, Value at Risk , maximaler Drawdown und Volatilität liegt der AI Leaders beim Sharp Ratio auf dem zweiten Platz aller relevanten KI Aktienfonds.
Nachdem die letzten Monate nur Meta in den Top 10 zu finden war, hat es inzwischen auch Nvidia und Apple wieder zurück in die Top 10 geschafft.
Der Anteil von Technologieaktien liegt unverändert bei 51 %, gefolgt von Industrie mit 11 % und Gesundheit/Pharma mit 9 %.
Wie in den obigen Vergleichen bereits nachgewiesen wurde, konnten wir durch den Einsatz von TOPAS (KI gestütztes Risikomanagement) seit September 2022 die Volatilität im Vergleich zu anderen KI-Fonds deutlich reduzieren.
12 Monate: 19 %
36 Monate: 17 %
Für die weitere Entwicklung des AI-Leaders sind wir sehr optimistisch, da unsere investierten Unternehmen ein hohes, stabiles Wachstum aufzeigen.
Sora prompted by THE DECODER
OpenAI hat in einem neuen Bericht mehrere internationale Kampagnen aufgedeckt, die seine KI-Modelle für Cyberangriffe, politische Einflussnahme und betrügerische Beschäftigungsschemata missbrauchten. Die Aktivitäten reichen von Nordkorea über Russland bis Kambodscha.
Laut einem aktuellen Bericht von OpenAI verwendet Betrüger ChatGPT, um mehrsprachige Rekrutierungsnachrichten für ein angebliches Arbeitsangebot zu erstellen. Für das einfache Liken von Social-Media-Beiträgen wurden Summen von mehr als fünf US-Dollar angeboten – ein ökonomisch absurder Betrag, der deutlich über den Marktpreisen liegt. Auf einschlägigen Plattformen kosten 1.000 Likes teilweise weniger als zehn US-Dollar.
Die Betrüger gingen in drei Phasen vor: Erst lockten sie Opfer mit unrealistischen Angeboten („Ping“), dann bauten sie mit gefälschten Erfolgsgeschichten und kleinen Zahlungen Vertrauen auf („Zing“). Am Ende verlangt sie Geld – etwa als Eintrittszahlung oder in Kryptowährung („Sting“).
Die als „Wrong Number“ bezeichnete Operation wurde durch einen Zufall aufgedeckt: Einer der OpenAI-Ermittler erhielt selbst eine der ersten SMS-Nachrichten. Die Nachricht fordert zur Kontaktaufnahme über WhatsApp auf und leitet dann einen „Mentor“ auf Telegram weiter.
OpenAI hat nach eigenen Angaben auch eine russischsprachige Einflussoperation gestoppt, die mit Hilfe von ChatGPT Inhalte in deutscher Sprache zur Bundestagswahl 2025 generierte. Die verdeckte Kampagne läuft unter dem Namen „Operation Helgoland Bite“ und nutzt unter anderem einen Telegram-Kanal mit dem Namen „Nachhall von Helgoland“ sowie ein X-Konto mit mehr als 27.000 Followern.
Die Inhalte richten sich gegen die USA und die NATO und unterstützen die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD). Außerdem wurden mit ChatGPT Informationen über deutsche Oppositionsaktivisten und Blogger recherchiert sowie russischsprachige Texte ins Deutsche übersetzt. Nach Angaben von OpenAI war die Reichweite der Kampagne begrenzt.
Mehrere Operationen lassen sich laut OpenAI einem chinesischen Ursprung zuordnen. „Sneer Review“ generierte Kommentare zu geopolitischen Themen auf Plattformen wie TikTok oder X, auch zur Diskreditierung von Kritikern wie der pakistanischen Aktivistin Mahrang Baloch.
Die Operation „VAGue Focus“ nutzte gefälschte Medienaccounts, um Informationen über westliche Zielpersonen zu sammeln. Eine dritte Kampagne, „Uncle Spam“, streute gegensätzliche politische Aussagen in den US-Diskurs, etwa zu Zollpolitik, und nutzte KI-generierte Profilbilder von angeblichen Veteranen.
Insgesamt hat OpenAI in seinem aktuellen Bericht „Disrupting böswilliger Einsatz von KI: Juni 2025“ zehn internationale Kampagnen identifiziert, bei denen Bedrohungsakteure KI-Modelle von OpenAI für betrügerische, politische oder kriminelle Zwecke eingesetzt haben.
GPT-Image-1 prompted by THE DECODER
Ein von Palisade Research organisierter Hacker-Wettbewerb zeigt, dass autonome KI-Systeme in simulierten Angriffsaufgaben mit menschlichen Profis konkurrieren und sie teilweise sogar übertreffen.
Palisade Research untersuchte die Cyberfähigkeiten von KI-Systemen in zwei großangelegten Hackerwettbewerben mit mehreren tausend Teilnehmenden. In diesen sogenannten „Capture The Flag“ (CTF) Wettbewerben müssen die Teilnehmer versteckte Zeichenketten, die sogenannten Flags, durch das Lösen von Sicherheitsaufgaben finden. Die Herausforderungen umfassen das Knacken von Verschlüsselungen und das Aufspüren von Schwachstellen in Programmen.
Ziel war es, herauszufinden, wie leistungsfähig autonome KI-Agenten im direkten Vergleich mit menschlichen Teams tatsächlich sind. Das Ergebnis: Die KI-Systeme erzielten deutlich bessere Resultate als bisher angenommen.
Die eingesetzten KI-Agenten unterschieden sich in ihrer Komplexität erheblich. Das Team CAI investierte etwa 500 Stunden in die Entwicklung eines speziell angepassten Systems. Der Teilnehmer Imperturbable nutzte hingegen nur 17 Stunden, um Prompts für bestehende Modelle wie EnIGMA und Claude Code zu optimieren.
Wettlauf auf Augenhöhe: Abbildung 2 verdeutlicht, wie die besten KI-Agenten im ‚AI vs. Humans‘-Wettbewerb in puncto Lösungsgeschwindigkeit mit den Top-10-Menschenteams mithalten konnten. | Bild: Palisade Research
Die Studie untersuchte auch, wie anspruchsvoll die Aufgaben waren, die KI-Systeme lösen konnten. Als Maßstab diente dabei die Zeit, die die besten menschlichen Teams für diese Aufgaben benötigten. Die Analyse zeigte: Bei Aufgaben, für die selbst die Top-Teams etwa 78 Minuten benötigten, lag die Erfolgsquote der KI bei 50 Prozent. Das heißt, die KI konnte Probleme angehen, die auch für menschliche Experten eine echte Herausforderung darstellten.
KI-Fähigkeitsniveau im Härtetest: Abbildung 4 der Studie zeigt, dass KI-Systeme im Cyber Apocalypse Wettbewerb eine 50%ige Erfolgschance bei Aufgaben hatten, die selbst für menschliche Top-Experten (Top 1 %) rund 1,3 Stunden Lösungszeit erforderten. | Bild: Palisade Research
Frühere Studien wie CyberSecEval 2 oder das InterCode-CTF-Benchmark von Yang et al. hatten die Fähigkeiten von KI-Systemen im Cyberbereich deutlich geringer eingeschätzt, schreiben die Forscher. In beiden Fällen konnten spätere Teams durch gezielte Anpassungen der Umgebung die Erfolgsraten erheblich steigern. So erreichte Googles Project Naptime bei Speicherangriffen eine Erfolgsquote von bis zu 100 Prozent
Laut Petrov und Volkov weist dies auf ein sogenanntes „Evals Gap“ hin: Die tatsächlichen Fähigkeiten von KI werden häufig durch unzureichende Evaluationsmethoden unterschätzt. Palisade Research schlägt daher vor, Crowdsourcing als ergänzende Methode zur Bewertung von KI-Fähigkeiten zu etablieren. Wettbewerbe wie AI vs. Humans liefern nach Ansicht der Autoren aussagekräftigere und politisch relevantere Daten als klassische Benchmarktests.
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Tilmann Speck
Christian Hintz
Gerd Schäfer
AI Leaders – We invest in future Technology
Lassen Sie sich den Megatrend KI nicht entgehen!