AI Leaders A: WKN A2P37J | AI Leaders C: WKN A2PF0M
AI Leaders A: WKN A2P37J
AI Leaders C: WKN A2PF0M
AI Leaders C: WKN A2PF0M
Der AI-Leaders liegt über die letzten 12 Monate bei einem Zuwachs von 4,09 % (Stand: 29.07.2025), nachdem die letzten Jahre mit +37,42 % und +23,44 % abgeschlossen wurden.
Das Fondsvolumen liegt aktuell bei 118 Mio. Euro.
Hier die Entwicklung über die letzten 3 Jahre mit +48%:
Im laufenden Jahr liegt der AI Leaders mit 4,6% im Minus, was im Wesentlichen mit Währungsschwankungen des US-Dollars begründet ist.
Im Vergleich zu anderen KI-Aktienfonds ist die USA mit 58% deutlich untergewichtet.
Seit Einführung von TOPAS für das Risikomanagement im September 2022, konnten wir den S&P 500 und den MSCI World Index schlagen:
Dies gilt auch für den nach verwalteten Volumen gemessenen Marktführer Allianz:
Wer aber denkt, ein niedriges Risiko ist automatisch mit niedrigen Renditen verbunden, wird bei genauerer Analyse folgender Tabelle überrascht sein. Trotz bester Werte bei Expected Shortfall, Value at Risk , maximaler Drawdown und Volatilität liegt der AI Leaders beim Sharp Ratio auf dem zweiten Platz aller relevanten KI Aktienfonds.
Wie in den obigen Vergleichen schon dargestellt wurde, konnten wir durch den Einsatz von TOPAS (KI gestütztes Risikomanagement) seit September 2022 die Volatilität im Vergleich zu anderen KI-Fonds deutlich reduzieren.
12 Monate: 19%
36 Monate: 17%
Für die weitere Entwicklung des AI-Leaders sind wir sehr optimistisch, da unsere investierten Unternehmen ein hohes, stabiles Wachstum aufzeigen.
Unitree (Screenshot YouTube)
Mit dem R1 das chinesische Robotik-Start-up Unitree einen humanoiden Roboter auf den Markt, der für unter 6.000 US-Dollar erhältlich sein soll. Die spektakulären Bewegungen des „Sportroboters“ scheinen in erster Linie dem Spaß und der Demonstration technischer Möglichkeiten zu dienen – für alltägliche Aufgaben ist er vermutlich weniger geeignet.
Das chinesische Unternehmen Unitree Robotics hat mit dem R1 einen neuen humanoiden Roboter vorgestellt, der mit einem Einstiegspreis von rund 5.900 US-Dollar (39.900 Yuan) deutlich günstiger ist als bisherige Modelle am Markt.
Der R1 wiegt 25 Kilogramm, ist 121 Zentimeter groß und verfügt über 26 Gelenke. Die integrierte multimodale Künstliche Intelligenz ermöglicht Sprach- und Bilderkennung. In einem Werbevideo der Firma ist der Roboter beim Radschlag, Handstandlaufen, Schlagen und Hügelablaufen zu sehen. Unitree vermarktet das Gerät unter dem Slogan „Geboren für den Sport“.
Laut Bloomberg und SCMP wendet sich Unitree mit dem R1 gezielt an Entwickler und Konsumenten und will damit einen Massenmarkt für humanoide Roboter erschließen.
Mit dem R1 unterbietet Unitree seine eigenen Vorgängermodelle – der G1 kostete laut SCMP rund 13.600 Dollar, der H1 über 90.000 Dollar – und die Konkurrenz. UBTech bietet etwa einen humanoiden Roboter für 40.000 Dollar an, ein 20.000-Dollar-Modell mit Fähigkeiten für den Haushalt soll dieses Jahr erscheinen.
EngineAI verlangt 12.000 Dollar für ein ebenfalls auf Akrobatik trainiertes PM01-Modell. Teslas Optimus ist bisher nicht am Markt, soll laut Elon Musk aber bei Serienfertigung und entsprechender Nachfrage unter 20.000 Dollar kosten. Nur Open-Source-Roboter HopeJR von Hugging Face ist mit 3.000 Dollar günstiger.
Die Preisstrategie des Unternehmens gilt laut Bloomberg als Teil eines größeren Plans, Chinas technologische Position im Bereich humanoider Robotik zu stärken und der Dominanz der USA in diesem Sektor etwas entgegenzusetzen. Zum Vergleich: Laut Morgan Stanley lag der Preis für High-End-Humanoiden im Jahr 2024 noch bei rund 200.000 Dollar. Der Produktlaunch erfolgte eine Woche nach der Ankündigung von Unitrees Börsenplänen.
Trotz der spektakulären Bewegungen des R1 bleibt seine Nützlichkeit im Alltag fraglich. Nvidia-Forscher Jim Fan, der sich intensiv mit der Schnittstelle KI und physische Roboter befasst, warnt vor einer Fehlwahrnehmung der Fähigkeiten solcher Roboter.
In einem Beitrag verweist Nvidia-Forscher Jim Fan auf das sogenannte „Moravec-Paradoxon“ der Robotik: Techniken, die für Menschen extrem anspruchsvoll sind – etwa Saltos oder Handstände – lassen sich von Robotern vergleichsweise leicht erlernen. Umgekehrt bleiben scheinbar banale Alltagstätigkeiten wie Kochen, Putzen oder die Pflege eines Haustiers für Maschinen eine enorme Herausforderung.
Der Grund liegt in der unterschiedlichen Komplexität des Trainings: Akrobatische Bewegungen können vollständig in Simulationen trainiert und dann direkt auf reale Roboter übertragen werden. Solche Bewegungen erfordern keine Interaktion mit der Umgebung und lassen sich als starre Bewegungsabfolgen ausführen.
Alltagstätigkeiten hingegen setzen sensorisches Verständnis, präzise Objektmanipulation, realistische Physiksimulation und die Fähigkeit zur Kontextanpassung voraus – Bereiche, in denen heutige Roboter nach wie vor erhebliche Defizite haben.
Roboter wie der R1 sind laut Fan auf spezifische, zuvor einprogrammierte Bewegungen optimiert und verfügen über kein echtes Umweltbewusstsein. Ein Roboter, der perfekt einen Salto beherrscht, erkennt ein Hindernis wie eine Wand nicht – und würde ungebremst dagegenlaufen. Die oft gezeigte physische Geschicklichkeit beruht daher auf eng begrenzten Demos und vermittelt eine Illusion von Intelligenz, die mit echter Autonomie wenig zu tun hat.
Ob der R1 mehr ist als ein akrobatischer PR-Coup, wird sich zeigen müssen. Fürs Erste steht er exemplarisch für Chinas Ambitionen, humanoide Roboter massentauglich – und bezahlbar – zu machen.
Sora prompted by THE DECODER
Eine neue Nutzerstudie des Pew Research Center belegt: Wenn Google KI-generierte Zusammenfassungen anzeigt, sinkt die Klickrate auf Webseiten drastisch. Die Nutzer beenden ihre Suche häufiger direkt, das Internet verliert seine Verlinkungsstruktur.
Laut einer aktuellen Analyse des Pew Research Center klicken Nutzer seltener auf Links in den Google-Suchergebnissen, wenn eine KI-Zusammenfassung angezeigt wird. In nur acht Prozent der Besuche mit AI Overview wurde ein herkömmliches Suchergebnis angeklickt – ohne AI Overview lag die Klickrate mit 15 Prozent fast doppelt so hoch. Direkt auf einen der verlinkten Quelltexte in der AI-Zusammenfassung klickten Nutzer sogar nur in einem Prozent der Fälle.
Für Webseiten-Betreiber, die Wert darauf legen, dass Menschen die eigene Webseite aufrufen, sind Googles KI-Antworten eine Katastrophe. | Bild: Pew Research Center
Die Untersuchung basiert auf der Online-Aktivität von 900 erwachsenen US-Nutzern im März 2025, deren Klickverhalten systematisch erfasst wurde. Von den insgesamt 68.879 analysierten Google-Suchen enthielten 12.593 eine AI-Zusammenfassung. Die Daten zeigen: Nutzer, die eine AI Overview sehen, beenden ihre Internetsitzung häufiger direkt nach der Suche – in 26 Prozent der Fälle, verglichen mit 16 Prozent ohne Übersicht.
Besonders häufig erscheinen AI Overviews bei längeren Suchanfragen, insbesondere bei Fragen. Nur acht Prozent der Ein- oder Zweiwortsuchen führten zu einer AI-Zusammenfassung. Bei Anfragen mit zehn oder mehr Wörtern stieg dieser Anteil auf 53 Prozent. Fragen mit Wörtern wie „wer“, „was“ oder „warum“ führten in 60 Prozent der Fälle zu einer KI-Antwort.
88 Prozent der AI Overviews verlinkten auf mindestens drei Quellen. Die am häufigsten zitierten Webseiten waren Wikipedia, Regierungsseiten (.gov), Reddit, Nachrichtenportale und YouTube. Insgesamt unterschied sich die Verteilung der Quellen nur geringfügig von der in klassischen Suchergebnissen: Wikipedia und .gov-Domains wurden in AI Overviews etwas häufiger verlinkt, während YouTube-Links in den traditionellen Ergebnissen etwas dominanter waren. Reddit und Nachrichtenwebseiten lagen in beiden Formaten bei jeweils etwa fünf Prozent der Verlinkungen.
Wikipedia und Regierungsseiten sind die großen „Gewinner“ in den AI-Overviews im Vergleich zur klassischen Suche. | Bild: Pew Research Center
Speziell der Anteil von Nachrichtenwebseiten ist ein größeres Thema für Google. Schon bei klassischen Suchergebnissen gab es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Google und Verlagen über die Nutzung redaktioneller Inhalte. Mit den umfangreicheren Textübernahmen in AI Overviews könnte sich dieser Konflikt verschärfen.
Regulatoren müssen sich die Frage stellen, ob Google mit diesem Format funktional in eine Rolle rückt, die eher einem Medienanbieter entspricht – mit potenziellen regulatorischen Konsequenzen. Eine solche Einordnung dürfte Google nach Möglichkeit vermeiden wollen.
Die Untersuchung zeigt, dass AI Overviews das Nutzerverhalten grundlegend verändern – weg von der Interaktion mit externen Inhalten, hin zu einer geschlossenen Informationsabfrage innerhalb des Google-Ökosystems. Damit entlarvt sie Behauptungen von Google-Verantwortlichen, dass KI-Antworten gar zu höheren Klickraten führen könnten, als offensichtlichen Unsinn.
Vor kurzem schon hatte eine Analyse von Ahrefs gezeigt, dass Googles AI Overviews die Klickrate auf die erste Position in den Suchergebnissen um 34,5 Prozent senken. Eine umfangreiche UX-Studie kam zu ähnlichen Ergebnissen: Auf dem Desktop fällt die Klickrate auf externe Webseiten bei AI Overviews um zwei Drittel, auf Mobilgeräten fast um die Hälfte. Viele Nutzer empfinden die KI-Antworten als ausreichend und verlassen Google, ohne weitere Quellen zu konsultieren.
Für Verlage, Shops und andere Content-Anbieter bedeutet das massive Reichweitenverluste – und eine noch stärkere Abhängigkeit von Google als Werbepartner. Das offene Web verliert seine Funktion als frei verlinktes Informationsnetzwerk und wird durch ein zentralisierte KI-Interface unter Kontrolle von Google ersetzt.
Google will die AI Overviews weltweit ausrollen und testet mit dem „AI Mode“ bereits eine noch umfassendere Umgestaltung der Suche. Andere Unternehmen wie OpenAI und Perplexity verfolgen ähnliche Modelle.
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Tilmann Speck
Christian Hintz
Gerd Schäfer
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