AI Leaders A: WKN A2P37J | AI Leaders C: WKN A2PF0M
AI Leaders A: WKN A2P37J
AI Leaders C: WKN A2PF0M
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Der AI Leaders konnte als globaler Aktienfonds in der ersten Jahreshälfte einen Wertzuwachs von +21,92% – Stand 17.06.2026 – erwirtschaften.
Über die letzten 3 Jahre lag der Zuwachs bei +61,52%.
Das Fondsvolumen stieg die letzten Monate auf 155 Mio. Euro.
In den letzten Wochen ist der Anteil der US-Aktien unverändert geblieben. Im Vergleich zu anderen globalen Aktienfonds ist die USA deutlich untergewichtet.
Seit Einführung von TOPAS für das Risikomanagement im September 2022, konnten wir die beliebtesten globalen Aktienfonds (aktiv / passiv) schlagen.
Die Outperformance von 4% pro Jahr bei leicht erhöhter Volatilität zeigt eindrucksvoll den Mehrwert bei der Aktienanalyse auf.
Sharpe Ratio: 1,39%
Max. Drawdown: – 10,85%
Time to Recover: 24 Tage
Sortino Ratio: 1,92
Tracking Error: 0,11
Information Ratio: 0,13
Durch den Einsatz von TOPAS (KI gestütztes Risikomanagement) seit September 2022 konnten wir die Volatilität des AI-Leaders von ursprünglichen Werten über 25 deutlich reduzieren.
Lfd. Jahr: 19,76%
6 Monate: 19,10%
12 Monate: 16,69%
36 Monate: 16,75%
Der starke Kursanstieg von Chipaktien hat zu veränderten Gewichtungen geführt. Aktuell sind wir in 175 Aktien investiert.
Halbleiter 31%
Cloud & Computing 19%
E-Commerce 9%
Network &Security 4%
Der Anteil von Technologieaktien stieg die letzten Monate von 50% auf 65,64%.
Für die weitere Entwicklung des AI-Leaders sind wir sehr optimistisch, da unsere investierten Unternehmen ein hohes, stabiles Wachstum aufzeigen.
Das Landgericht München hat mit einem richtungsweisenden Urteil eine juristische Bombe platzen lassen: Google haftet als „unmittelbarer Störer“ für Falschaussagen in seinen „AI Overviews“. Die Zeiten, in denen sich Suchmaschinenbetreiber elegant hinter dem Haftungsprivileg verstecken konnten, sind im Zeitalter generativer KI vorerst vorbei. Auslöser war die Klage zweier Verlage, die durch KI-Übersichten fälschlicherweise mit Betrugsmaschen in Verbindung gebracht wurden. Die KI hatte Informationen dubioser Anbieter mit den Klägerinnen vermischt – Zusammenhänge, die in den Originalquellen nicht existierten.
Googles Verteidigungslinie, wonach Nutzer eine Eigenverantwortung trügen und Antworten selbst überprüfen müssten, ließen die Richter nicht gelten. Das Gericht stellte klar: KI-Übersichten sind keine klassischen Suchergebnisse. Die Künstliche Intelligenz erschafft durch das Neuzusammenfassen von Informationen eigenständige Inhalte. Wenn dabei Fakten halluziniert und Unternehmen rufgeschädigt werden, kann sich der Tech-Gigant nicht aus der Verantwortung stehlen. Da Google das System in großem Maßstab einsetzt und ihm den Anstrich von Verlässlichkeit verleiht, muss es für die von der KI erfundenen Behauptungen geradestehen und den Großteil der Verfahrenskosten tragen. Dieses Urteil reißt eine gewaltige Lücke in das Geschäftsmodell der KI-Suche und sendet Schockwellen durch die Branche, da es internationale Signalwirkung hat.
Mit der Veröffentlichung von Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 hat Anthropic im Juni 2026 ein neues Kapitel der KI-Entwicklung aufgeschlagen. Die Modelle der „Mythos-Klasse“ markieren einen massiven Sprung – jedoch nicht zwingend in der reinen Intelligenz bei kurzen Prompts, sondern in der absoluten Ausdauer bei komplexen Aufgaben. Fable 5 ist das öffentlich zugängliche Spitzenmodell, ausgestattet mit strengen Sicherheitsfiltern für Dual-Use-Fähigkeiten. Mythos 5 hingegen teilt die Architektur, verzichtet aber auf diese Einschränkungen und ist im „Project Glasswing“ streng limitiert nur für überprüfte Organisationen verfügbar.
Der eigentliche Durchbruch liegt in den Agenten-Fähigkeiten für Softwareentwicklung und Wissenschaft. Während bisherige KI-Modelle bei stundenlangen, mehrstufigen Aufgaben oft den roten Faden verloren, glänzen Fable und Mythos durch beispiellose Konsistenz. Sie können komplexe Code-Migrationen durchführen, tiefgreifende wissenschaftliche Datensätze analysieren und asynchron über Tage hinweg an Problemen arbeiten, ohne zu halluzinieren. Ergänzt durch proaktive Selbstverifizierung, native Code-Ausführung und fortschrittliche visuelle Fähigkeiten (Auswertung von Diagrammen) werden sie zum essenziellen Werkzeug für professionelle Anwender. Anthropic liefert damit die Lösung für Teams, die nicht nur schnelle Antworten, sondern verlässliche Langzeit-Ausdauer benötigen.
Die KI-Industrie steuert auf einen massiven strukturellen Konflikt zu: das sogenannte Plattformdilemma. Noch vor kurzer Zeit agierten die großen KI-Schmieden wie OpenAI, Google und Anthropic primär als reine Infrastruktur-Provider. Sie stellten über APIs die kognitive Grundlast bereit, während Tausende Start-ups und Unternehmen darauf spezialisierte Endkundenanwendungen aufbauten. Doch diese friedliche Symbiose zerbricht nun. Je fähiger und agenter die Basismodelle werden, desto aggressiver drängen die Hersteller selbst in den lukrativen Anwendungsmarkt – und konkurrieren direkt mit ihren eigenen Kunden.
Wenn ein Modellhersteller plötzlich native KI-Agenten veröffentlicht, die eigenständig Software schreiben, juristische Verträge prüfen oder Medien analysieren, entzieht er Drittanbietern über Nacht die Existenzgrundlage. Start-ups, die viel Geld in den Aufbau von Workflows rund um eine API investiert haben, werden schlagartig obsolet, wenn die Kern-KI diese Funktion im nächsten Update nativ integriert. Dieses Dilemma lähmt zunehmend das Ökosystem. Entwickler zögern, Geschäftsmodelle rein auf proprietären APIs aufzubauen, aus Angst, jederzeit kannibalisiert zu werden. Gleichzeitig zwingen die exorbitanten Entwicklungskosten die KI-Giganten dazu, jeden erdenklichen Umsatzkanal im Endkundenbereich selbst abzuschöpfen. Der Spagat zwischen neutralem Infrastruktur-Anbieter und aggressivem Software-Konkurrenten wird damit zur ultimativen Zerreißprobe für die gesamte Branche
Mit Claude Fable 5 hat Anthropic unbestritten ein technologisches Meisterwerk geliefert, doch die wirtschaftliche Realität sorgt bei Unternehmenskunden für Ernüchterung. Ein Blick auf die Preisgestaltung offenbart eine massive Diskrepanz zwischen Kosten und messbarem Leistungszuwachs im Alltag. Mit 10 US-Dollar pro Million Input-Token und 50 US-Dollar für Output-Token ist Fable 5 exakt doppelt so teuer wie sein Vorgänger Opus 4.8. Dem gegenüber steht in gängigen Benchmarks jedoch oft nur ein marginaler Leistungsanstieg von rund fünf Prozent.
Diese bittere Preis-Leistungs-Dynamik zwingt KI-Einkäufer zum radikalen Umdenken. Wer Fable 5 blind für alltägliche Aufgaben wie das Zusammenfassen von Meetings oder einfache Textanalysen einsetzt, verbrennt Geld. Fable 5 glänzt bei extrem komplexen, asynchronen Langzeitprojekten in der Programmierung, doch für den durchschnittlichen Standard-Workload ist es völlig überdimensioniert. Die Situation entlarvt eine Fehlannahme der Branche: Das intelligenteste Modell der Welt ist nicht zwingend das wirtschaftlich sinnvollste. Da inkrementelle Intelligenzgewinne zunehmend mit exponentiell steigenden Rechenkosten erkauft werden, etabliert sich eine strenge Multi-Modell-Strategie. Unternehmen nutzen das extrem teure Fable 5 künftig nur noch selektiv für die anspruchsvollsten Kernprobleme, während sie das „Daily Business“ an deutlich günstigere und effizientere Modelle auslagern.
Die KI-Industrie steuert auf einen massiven strukturellen Konflikt zu: das sogenannte Plattformdilemma. Noch vor kurzer Zeit agierten die großen KI-Schmieden wie OpenAI, Google und Anthropic primär als reine Infrastruktur-Provider. Sie stellten über APIs die kognitive Grundlast bereit, während Tausende Start-ups und Unternehmen darauf spezialisierte Endkundenanwendungen aufbauten. Doch diese friedliche Symbiose zerbricht nun. Je fähiger und agenter die Basismodelle werden, desto aggressiver drängen die Hersteller selbst in den lukrativen Anwendungsmarkt – und konkurrieren direkt mit ihren eigenen Kunden.
Wenn ein Modellhersteller plötzlich native KI-Agenten veröffentlicht, die eigenständig Software schreiben, juristische Verträge prüfen oder Medien analysieren, entzieht er Drittanbietern über Nacht die Existenzgrundlage. Start-ups, die viel Geld in den Aufbau von Workflows rund um eine API investiert haben, werden schlagartig obsolet, wenn die Kern-KI diese Funktion im nächsten Update nativ integriert. Dieses Dilemma lähmt zunehmend das Ökosystem. Entwickler zögern, Geschäftsmodelle rein auf proprietären APIs aufzubauen, aus Angst, jederzeit kannibalisiert zu werden. Gleichzeitig zwingen die exorbitanten Entwicklungskosten die KI-Giganten dazu, jeden erdenklichen Umsatzkanal im Endkundenbereich selbst abzuschöpfen. Der Spagat zwischen neutralem Infrastruktur-Anbieter und aggressivem Software-Konkurrenten wird damit zur ultimativen Zerreißprobe für die gesamte Branche
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Tilmann Speck
Christian Hintz
Gerd Schäfer
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Lassen Sie sich den Megatrend KI nicht entgehen!