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Börsen-Investment mit KI: Wer sind die Gewinner der nächsten zehn Jahre

Videovorschau: Börsen-Investments mit KI – Wer sind die Gewinner der nächsten zehn Jahre?

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur ganze Branchen, sondern zunehmend auch die Art, wie an der Börse investiert wird.


AI Leaders – Rendite | Risiko | Kennzahlen

Diagramm: Wertentwicklung AI Leaders C im Vergleich zum FWW-Sektordurchschnitt Aktienfonds All Cap Welt seit 2020

Im Vergleich zu seiner Vergleichsgruppe (globale Aktienfonds) konnte der AI Leaders seit seiner Strategieanpassung im September 2022 einen deutlichen Mehrwert erzielen:


Rendite im Zeitverlauf seit dem 9. September 2022

Liniendiagramm: Rendite im Zeitverlauf seit dem 9. September 2022 – AI Leaders C, iShares Core MSCI World, UniGlobal, iShares Dow Jones Global Leaders Screened
  • AI Leaders C
  • iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)
  • UniGlobal
  • iShares Dow Jones Global Leaders Screened UCITS ETF USD (Acc)

Jährliche Wertentwicklung

Schaut man sich die einzelnen Jahre genauer an, zeigt sich nur im Jahr 2025 eine leichte Underperformance, bedingt durch die dauerhaft geringere Gewichtung der Magnificent-7-Aktien.

Balkendiagramm: Jährliche Wertentwicklung 2023 bis 2026 im Vergleich
  • AI Leaders C
  • iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)
  • UniGlobal
  • iShares Dow Jones Global Leaders Screened UCITS ETF USD (Acc)

Rendite-Risiko-Diagramm seit dem 9. September 2022

Die höhere durchschnittliche Rendite vom AI Leaders wird 1:1 durch eine höhere Volatilität erwirtschaftet.

Streudiagramm: Rendite (annualisiert) gegenüber Volatilität (annualisiert)

Risikokennzahlen (1 Jahr)

Volatilität 20,03 %
Sharpe Ratio 0,91
Max. Drawdown -10,93 %
Sortino Ratio 1,26
Tracking Error 0,14
Information Ratio 0,01

Performance-Kennzahlen seit dem 9. September 2022

Rendite
(geldgewichtet)
Rendite p.a.
(geldgewichtet)
Schwankungs­breite Expected Shortfall
AI Leaders C DE000A2PF0M4 / A2PF0M 92,54 % 17,18 % 17,48 % 39,81 %
iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) IE00B4L5Y983 / A0RPWH 76,38 % 14,72 % 12,86 % 29,60 %
UniGlobal DE0008491051 / 849105 66,50 % 13,13 % 13,72 % 31,81 %
iShares Dow Jones Global Leaders Screened UCITS ETF USD (Acc) IE00B57X3V84 / A1H7ZT 79,36 % 15,19 % 11,28 % 25,65 %

Die weitere Entwicklung des AI Leaders sehen wir sehr optimistisch, da wir erst am Start der KI sind und die Unternehmen erst in Zukunft von den massiven Kosten- und Produktivitätssteigerungen profitieren werden.

Was Sie wissen müssen: Die 10 wichtigsten KI-Entwicklungen der letzten Wochen

1. Google Gemini 4 Argon schließt zur KI-Spitze auf

Mit dem Release von Google Gemini 4 Argon hat das Unternehmen aus Mountain View ein starkes Zeichen im globalen Wettlauf der großen Sprachmodelle gesetzt. Lange Zeit schien es, als würden Konkurrenten wie OpenAI oder Anthropic den Takt vorgeben, doch Argon schließt diese Lücke eindrucksvoll. Das Modell besticht durch eine drastisch verbesserte Recheneffizienz, tiefgreifendes multimodales Verständnis und eine bemerkenswerte Präzision bei komplexen Programmier- und Analyseaufgaben. Besonders hervorgehoben wird in Fachkreisen die Fähigkeit zur logischen Fehlerkorrektur, die bei früheren Versionen gelegentlich noch Schwächen zeigte. Durch optimierte Transformer-Architekturen und fortschrittliche Trainingsmethoden gelingt es Gemini 4 Argon, enorme Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten, ohne dabei astronomische Energiekosten zu verursachen. Damit festigt Google seine Position als unangefochtener Tech-Riese, der nicht nur mithält, sondern den technologischen Standard neu definiert.


2. Cloudflare will mit Clef KI-Agenten befähigen, ohne Menschen zu entscheiden

Das Internet- und Sicherheitsunternehmen Cloudflare hat mit Clef eine neuartige Plattform vorgestellt, die autonome KI-Agenten in die Lage versetzen soll, geschäftskritische Entscheidungen gänzlich ohne menschliche Intervention zu treffen. Bislang agieren KI-Systeme meist als Assistenten, die Vorschläge unterbreiten, welche von Menschen abgesegnet werden müssen. Clef bricht mit diesem Paradigma, indem es sichere Protokolle, Identitätsmanagement und automatisierte Verifizierungsschichten bereitstellt. Dadurch können Agenten eigenständig Verträge aushandeln, Ressourcen verschieben oder Sicherheitsvorfälle abwehren, während sie strikt innerhalb definierter Leitlinien operieren. Befürworter sehen darin den entscheidenden Schritt hin zu einer echten Automatisierung von Unternehmensprozessen. Kritiker hingegen warnen vor unvorhersehbaren Kettenreaktionen, wenn autonome Agenten in Bruchteilen von Sekunden weitreichende Entscheidungen treffen, die menschliche Aufsicht komplett umgehen.


Mann denkt vor einem Bildschirm mit KI-generiertem Text und Netzwerkgrafik

3. KI erzeugt Scheinkompetenz: Menschen übernehmen eher falsche KI-Antworten, als „Ich weiß es nicht“ zu sagen

Eine aktuelle psychologische Studie wirft ein Schlaglicht auf ein besorgniserregendes Phänomen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz: die sogenannte Scheinkompetenz . Nutzer neigen demnach dazu, fehlerhafte oder halluzinierte Antworten von KI-Systemen unkritisch zu übernehmen, anstatt zuzugeben, dass sie die Antwort selbst nicht wissen oder das System überprüfen müssten. Der Drang, kompetent zu wirken oder den vermeintlich effizienten Weg zu gehen, führt dazu, dass kognitive Anstrengungen minimiert werden. Das Vertrauen in die scheinbare Allwissenheit moderner Algorithmen verleitet Menschen dazu, Warnsignale und logische Ungereimtheiten zu ignorieren. Dies birgt erhebliche Risiken für Entscheidungsprozesse in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, da Fehler unbemerkt multipliziert werden. Experten fordern daher eine stärkere Sensibilisierung für Medien- und KI-Kompetenz, um dem blinden Vertrauen in automatisierte Ausgaben aktiv entgegenzuwirken.


Leuchtendes Netzwerk aus vielen vernetzten KI-Agenten

4. Deepmind-Forscher sehen KI-Zukunft in Agentenschwärmen statt in einer Super-KI

Abkehr vom Mythos der allmächtigen Superintelligenz: Führende Forscher von Google Deepmind plädieren in einer aktuellen Publikation dafür, die Zukunft der KI nicht in einem singulären, übermächtigen System (AGI) zu suchen, sondern in Agentenschwärmen . Anstelle einer gigantischen zentralen Intelligenz sollen künftig Millionen spezialisierter, kleinerer KI-Agenten dynamisch und dezentral zusammenarbeiten. Diese Schwärme können komplexe Probleme durch kooperative Interaktion, Aufgabenteilung und gegenseitige Kontrolle wesentlich flexibler und robuster lösen als ein einzelnes monolithisches Modell. Inspiriert von biologischen Systemen wie Ameisenstaaten oder neuronalen Netzwerken, bietet dieser Ansatz enorme Vorteile in puncto Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit. Fällt ein Agent aus oder liefert ein falsches Ergebnis, korrigiert der Schwarm dies autonom. Diese Vision markiert einen Paradigmenwechsel in der KI-Forschung weg von theoretischen Allmachtsphantasien hin zu praktischer Kollaboration.


5. KI schlägt Buchhalter bei klar begrenzten Aufgaben

Die Automatisierungswelle im Finanzwesen rollt weiter: Bei klar abgegrenzten buchhalterischen Aufgaben wie der Rechnungsprüfung, dem Abgleich von Transaktionen oder der Kategorisierung von Belegen schlagen moderne Spezial-KIs menschliche Buchhalter mittlerweile deutlich in puncto Geschwindigkeit und Fehlerfreiheit. Während Menschen ermüden und anfällig für monotone Fehler sind, arbeiten Algorithmen unermüdlich und scannen Tausende von Datensätzen in Sekundenschnelle. Das bedeutet jedoch nicht das sofortige Ende des Berufsstands, sondern vielmehr eine radikale Transformation. Routineaufgaben wandern vollständig in den Bereich der Algorithmen, während menschliche Buchhalter sich vermehrt auf strategische Finanzberatung, Compliance und die Überprüfung von Ausnahmefällen konzentrieren müssen. Die Debatte verschiebt sich damit von der reinen Verdrängungsangst hin zur Frage, wie Ausbildungen angepasst werden müssen, um Fachkräfte auf diese neue Arbeitsteilung vorzubereiten.


6. OpenAI meldet 1,2 Milliarden Nutzer pro Woche

OpenAI hat einen historischen Meilenstein erreicht und verzeichnet inzwischen gigantische 1,2 Milliarden aktive Nutzer pro Woche. Diese astronomische Zahl unterstreicht, wie tief Künstliche Intelligenz in den globalen Alltag, die Arbeitswelt und die Bildungseinrichtungen eingedrungen ist. Was einst als experimenteller Chatbot begann, hat sich zu einer universellen Infrastruktur für Kommunikation, Recherche und Kreativität entwickelt. Das enorme Wachstum stellt das Unternehmen jedoch auch vor gewaltige infrastrukturelle und finanzielle Herausforderungen. Die Bereitstellung von Rechenkapazitäten in diesem Ausmaß erfordert den Bau gigantischer Rechenzentren und verschlingt immensen Strom. Gleichzeitig wächst der Druck, Geschäftsmodelle nachhaltig zu monetarisieren und den Datenschutz für über eine Milliarde Menschen weltweit zu gewährleisten. OpenAI hat sich damit von einem Forschungs-Startup zu einem der mächtigsten globalen Technologiekonzerne gewandelt.


Forscherin steht vor großen Monitoren in einem Rechenzentrum

7. Führende Forscher warnen vor automatisierter KI-Forschung

Ein Bündnis international renommierter KI-Forscher hat eine eindringliche Warnung vor den Gefahren der automatisierten KI-Forschung ausgesprochen. Wenn Künstliche Intelligenzen in Zukunft eigenständig neue KI-Modelle entwickeln, optimieren und trainieren, droht eine unkontrollierbare Beschleunigung der technologischen Entwicklung – die sogenannte Intelligenzexplosion. Menschliche Kontrollinstanzen könnten diesem rasanten Zyklus nicht mehr folgen, was das Risiko birgt, dass Systeme mit unvorhersehbaren Eigenschaften oder inhärenten Sicherheitsrisiken entstehen. Die Befürchtung ist, dass Algorithmen Optimierungsziele verfolgen, die nicht mit menschlichen Werten übereinstimmen, und Schlupflöcher in Sicherheitssystemen autonom ausnutzen. Die Unterzeichner fordern verbindliche internationale Regulierungen und strikte Sicherheitsvorkehrungen, um sicherzustellen, dass die Weiterentwicklung der KI stets unter menschlicher Aufsicht und Kontrolle verbleibt.


8. Anthropic-Veteranen erwägen laut Bericht KI-Fluchtpläne

Aus dem Inneren der führenden KI-Schmiede Anthropic ist zu hören, dass einige langjährige Mitarbeiter und Sicherheitsforscher konkrete Fluchtpläne für den Fall eines Kontrollverlusts über fortgeschrittene Modelle erwägen. Berichten zufolge wächst innerhalb der Community die Sorge, dass kommerzieller Druck und der globale Wettlauf ethische Leitplanken und Sicherheitsvorkehrungen überrollen könnten. Die „Fluchtpläne“ beinhalten Szenarien, in denen Forscher aus Gewissensgründen abspringen, interne Whistleblowing-Strukturen aktivieren oder versuchen, drohende Sicherheitsrisiken an die Öffentlichkeit zu tragen. Diese internen Spannungen verdeutlichen das fundamentale Dilemma der Branche: Der schmale Grat zwischen bahnbrechendem technologischen Fortschritt und potenziell existenzbedrohenden Risiken spaltet selbst die Pioniere der Szene. Die Diskussion zeigt, wie ernst die ethische Debatte hinter den Kulissen der großen Labore inzwischen geführt wird.


Humanoider Roboter räumt in einer Küche Geschirr auf

9. Roboter mit GPT-6 Astra räumt eine Küche auf

Ein spektakuläres Demonstrationsvideo zeigt die nächste Generation der Robotik: Ein humanoider Roboter, angetrieben von GPT-6 Astra , räumt eigenständig eine völlig unvorbereitete Küche auf. Das System demonstriert dabei ein völlig neues Niveau an physischem Verständnis und kontextuellem Handeln. Im Gegensatz zu früheren Robotern, die starr einprogrammierten Mustern folgen, erkennt Astra unbekannte Gegenstände, versteht deren Beschaffenheit und Zweck, öffnet Schränke, sortiert Geschirr und entsorgt Müll mit feinfühliger Motorik. Möglich wird dies durch die Verschmelzung von multimodalen Sprachmodellen mit modernster Sensorik und Kinematik. Der Roboter reagiert sogar auf verbale Korrekturen in Echtzeit und passt sein Vorgehen flexibel an. Experten werten diesen Fortschritt als echten Meilenstein auf dem Weg hin zu Haushaltsrobotern, die bald im Alltag eine reale Entlastung darstellen könnten.


Nächtliche Luftaufnahme eines riesigen Rechenzentrums mit Kraftwerk

10. Goldman Sachs erwartet 2027 1,2 Billionen Dollar KI-Investitionen

Die Investmentbank Goldman Sachs hat eine neue Prognose vorgelegt, wonach die weltweiten Investitionen in Künstliche Intelligenz bis zum Jahr 2027 die Marke von 1,2 Billionen Dollar erreichen werden. Diese gigantischen Summen fließen nicht nur in die Entwicklung von Software und Algorithmen, sondern vor allem in physische Infrastrukturen: hocheffiziente Halbleiterfabriken, gigantische Rechenzentren und massive Kraftwerke zur Sicherung des enormen Energiebedarfs. Der Boom treibt die globale Wirtschaft an, birgt jedoch laut Analysten auch erhebliche Risiken einer spekulativen Blase, falls die monetären Erträge hinter den immensen Vorleistungen zurückbleiben sollten. Dennoch zeigt das Investment, dass Regierungen und Konzerne KI als die entscheidende Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts betrachten. Wer in diesem Rennen den Anschluss verliert, riskiert langfristig seine wirtschaftliche und geopolitische Wettbewerbsfähigkeit.

Herzliche Grüße aus Stuttgart

Tilmann Speck | Christian Hintz | Gerd Schäfer

Tilmann Speck Tilmann Speck
Christian Hintz Christian Hintz
Gerd Schäfer Gerd Schäfer

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