Deutschland hat die flächendeckende Digitalisierung komplett verschlafen

Von PROF. DR. PATRICK PETERS

 

BERLIN – Der große Heinrich Heine wird es uns nachsehen, wenn wir seinen berühmt gewordenen Leidensruf zweckentfremden. „Denk ich an die Digitalisierung in Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!“ Und fürwahr, diese Gedanken können einen wirklich um den Schlaf bringen. Denn neben der Aufdeckung politischer Orientierungslosigkeit und bisweilen schlichtweg auch Unfähigkeit in Zeiten großer Not hat die Corona-Pandemie auch gezeigt, dass Deutschland die Digitalisierung letztlich flächendeckend verschlafen hat. Verwaltung und Schullandschaft sind auf einem Stand in der Digitalisierung, dass einem Angst und Bange werden kann. Es kursiert bereits der leider allzu realitätsnahe Witz, dass in China Faxgeräte beim Antiquitätenhändler angeboten werden, aber die deutschen Gesundheitsämter damit die Corona-Krise bekämpfen. Und über den digitalen Zustand der Schulen ist bereits so viel geschrieben worden, dass man es gar nicht wiederholen mag.

 

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Künstliche Intelligenz als vierte industrielle Revolution

Bis 2030 erwarten Experten für die Künstliche Intelligenz einen zusätzlichen jährlichen Wertschöpfungsbeitrag zum Bruttosozialprodukt in Höhe von 1,2 Prozent (13 Billionen US-Dollar). Das eröffnet für Geldanleger weitreichende Chancen in diesem gigantischen Markt einer Zukunftstechnologie, von der die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Volkswirtschaften abhängen kann.

 

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Mehr als High Tech in der Landwirtschaft

Ein Thema nur für Technik-Nerds? Keinesfalls!

 

Die revolutionäre Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz verändert rapide und branchenübergreifend Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei werden bahnbrechende Fortschritte auch in Branchen erzielt, die in der Vergangenheit eher für Technik-Ferne standen – wie zum Beispiel die Landwirtschaft.

 

Anhaltender Preisdruck auf Agrarprodukte, die Anfälligkeit internationaler Lieferketten während der Pandemie aber auch steigende Umweltschutzauflagen und der Klimawandel machen eine effiziente und nachhaltige heimische Herstellung von Lebensmitteln immer wichtiger.

 

Dabei helfen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bereits heute mehr, als vielen Investoren bewusst ist.

 

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